Musik

US-Musikindustrie will schnelles Napster-Urteil

Die RIAA beantragt eine baldige Verurteilung der Tauschbörse zu Schadensersatzzahlungen wegen Urheberrechtsverletzungen.

Die Recording Industry Association of America (RIAA) hat bei Bezirksrichterin Marilyn Hall Patel eine schnelle Verurteilung der Musiktauschbörse Napster zu Schadensersatzzahlungen wegen Urheberrechtsverletzungen beantragt. Folgt die Richterin der Plattenindustrie, könnte ein langwieriger Prozess vermieden werden, in der überhaupt erst die Schadensersatzpflicht von Napster festgestellt werden müsste. Die RIAA bezeichnet es als unbestreitbar, dass Napster bewußt das Urheberrecht verletzt und davon finanziell profitiert habe. Der Verband will als Schadensersatz die gesetzliche Höchstsumme von 150.000 Dollar pro verletztem Copyright erreichen. Eine Anhörung ist für den 1. Oktober beantragt. Napster-Verantwortliche wollten zunächst keine Stellungnahmen abgeben.