US-amerikanische Händler konnten im Jahr 2000 mit Musikprodukten weniger Umsatz erwirtschaften als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt die National Association of Recording Merchandisers (NARM), nach Auswertung einer umfassenden Umfrage, an der sich rund 80 Prozent der großen Handelsketten und unabhängigen Fachgeschäfte beteiligt hatten. Der Umsatz sank demnach von 10,49 auf 10,46 Milliarden US-Dollar. Einen noch stärkeren Umsatzrückgang verhinderten der Umfrage zufolge die guten Verkaufszahlen von Zusatzprodukten, wie etwa der DVD, die sich im letzten Jahr verdreifachten und erstmals die VHS-Kassette umsatzmäßig überholten. Die CD-Verkäufe stiegen um 3,7 Prozent auf 94 Milliarden Dollar. Der Anteil von über das Internet verkaufter Musik sei im letzten Jahr kaum erwähnenswert gewesen. NARM-Präsidentin Pamela Horovitz erklärte dazu: „Die Versuche das Angebot an digitalen Downloads auszubauen wurden von den anhaltenden Streitigkeiten und den Diskussionen über Vertriebstechnologien stark behindert. Händler, die legale Downloads anbieten wollten, stießen auf ein mangelhaftes Angebot der Plattenfirmen.“
US-Musikhändler erfahren leichten Umsatzrückgang
US-amerikanische Händler konnten im Jahr 2000 mit Musikprodukten weniger Umsatz erwirtschaften als im Vorjahr.


