Musik

US-Markt verliert knapp fünf Prozent

Die Zahl der in den USA verkauften Alben sank 2003 nach vorläufigen Erhebungen der Charts-Ermittler von Nielsen SoundScan im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent. Im Jahr 2002 lag das Minus noch bei 10,8 Prozent.

Die Zahl der in den USA verkauften Alben sank 2003 nach vorläufigen Erhebungen der Charts-Ermittler von Nielsen SoundScan bis zum 14. Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent auf rund 29 Mio. Exemplare. Im Jahr 2002 lag das Minus noch bei 10,8 Prozent. Alle Verkäufe eingerechnet, darunter auch die seit Juli 2003 gezählten Downloads, verzeichnet der US-Markt ein Minus von nur noch 2,2 Prozent. Per Download kauften US-Konsumenten fast 16 Mio. Tracks, allein in der Verkaufswoche bis zum 14. Dezember gingen 1,3 Mio. Downloads über den digitalen Tresen. Parallel dazu wuchs auch die Zahl der verkauften Musikvideos um 75,2 Prozent im Vergleich zum Jahr 2002; DVDs allein hätten für ein Plus von 103,9 Prozent gesorgt.