Musik

US-Markt bricht weiter ein

Die Zahl der in den USA verkauften Alben brach im ersten Halbjahr erneut ein: Laut Zahlen der Charts-Ermittler von Nielsen SoundScan liegt das Minus im oberen einstelligen Prozentbereich. Singles brachen deutlich stärker ein.

Die Zahl der in den USA verkauften Alben brach im ersten Halbjahr erneut ein: Laut aktuellen Zahlen der Charts-Ermittler von Nielsen SoundScan liegt das Minus bei 8,1 Prozent. Nach 311,1 Mio. Alben, die in den ersten sechs Monaten des Jahres 2002 über die Ladentheken gingen, waren es im ersten Halbjahr 2003 nur noch 291,7 Mio. Exemplare. Damit setzt sich der Abwärtstrend in den USA beinahe ungebrochen fort: Das Jahr 2002 schloss die US-Branche bei den Alben mit einem Minus von 8,7 Prozent nach SoundScan-Zahlen ab. Bereits Angang Juni wiesen die Charts-Ermittler auf Absatzprobleme mit Backkatalog-Tteln hin: In diesem Segment fuhr die US-Branche allein in den ersten fünf Monaten ein Minus von elf Prozent ein. Auch das Singles-Format verzeichnet einen erneuten Einbruch: Hier gingen die Verkäufe im ersten Halbjahr um rund ein Drittel zurück.

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