Auf Initiative des US-Magazins „Wired“ beschreiten 16 US-Künstler neue Wege im Urheberrecht. Unter Nutzung der so genannten Creative Commons Lizenz entsteht die CD „Rip. Sample. Mash. Share“, die das Kopieren und Tauschen des Inhalts ausdrücklich erlaubt. Die von der gleichnamigen Organisation entwickelte Creative Commons Lizenz gibt Künstlern die Möglichkeit, selbst festzulegen, welche Copyright-Rechte sie für sich in Anspruch nehmen und auf welche sie verzichten möchten. Die meisten der auf der CD vertretenen Künstler wie David Byrne oder die Beastie Boys sind zwar bei einem der Majors unter Vertrag, die Tracks der „Wired“-CD sind bislang jedoch nicht auf anderen CDs erschienen. Medienberichten zufolge will „Wired“ rund 750.000 Exemplare der CD unter die Leute bringen, die ersten mit der Novemberausgabe des Heftes. Außerdem soll das Werk bei einem David-Byrne-Konzert in New York verteilt werden. Die Creative Commmons Lizenz stammt von Jura-Professor Lawrence Lessig, der vier maßgeschneiderte Länderversionen, u. a. auch für Deutschland, sowie eine Version speziell für Entwicklungsländer geschaffen hat, um einen weltweiten Pool an Werken zu schaffen, die komplett oder für nicht kommerzielle Zwecke zum weitgehend freien Download und zum Remixen zur Verfügung stehen. „Wired“-Chefredakteur Chris Anderson erklärte, die Compilation verkörpere den Versuch, einen Kompromiss zwischen „rigidem und aggressivem“ Copyright-Gesetz und Kriminalisierung zu erzielen.
US-Künstler produzieren frei kopierbare CD
Auf Initiative des US-Magazins „Wired“ beschreiten die Beastie Boys und 15 weitere Künstler neue Wege im Urheberrecht. Unter Nutzung der Creative Commons Lizenz entsteht die CD „Rip. Sample. Mash. Share“, die das Kopieren des Inhalts ausdrücklich erlaubt.


