Nach Angaben der BPI – British Phonographic Industry haben im Jahr 2003 amerikanische Künstler erstmals ihre britischen Kollegen in den UK-Longplay-Charts überrundet. Demnach erreichten US-Künstler in der Jahresauswertung der Albenhitliste einen gewichteten Anteil von 45,4 Prozent, die einheimischen Musiker dagegen nur 42,3 Prozent. Zu diesem Ergebnis hätten beispielsweise Justin Timberlake und Norah Jones entscheidend beigetragen, wie der Dachverband der britischen Plattenindustrie verlauten ließ. Besorgt meldete sich bereits die British Academy of Songwriters zu Wort, die ihre Sorge ausdrückte, dass die Radioprogramme des Vereinigten Königreichs von US-Künstlern dominiert seien und zu wenig britische Titel gespielt würden. Beispielsweise im Jahre 1997, als Britpop noch florierte, lag der gewichtete Charts-Anteil britischer Acts bei den Alben mit 58,3 Prozent noch mehr als doppelt so hoch wie der ihrer amerikanischen Konkurrenten mit 28,4 Prozent.
US-Künstler beherrschen britischen Markt
Nach Angaben der British Phonographic Industry (BPI) haben im Jahr 2003 amerikanische Künstler erstmals ihre britischen Kollegen in den UK-Longplay-Charts überrundet.



