Musik

US-Händler mit zweistelligem Minus

Einer Studie des US-Handelsverbands NARM zufolge hat der Tonträgerhandel in Amerika im vergangenen Jahr einen Einbruch um 14,6 Prozent erlitten.

Einer Studie des US-Handelsverbands NARM (National Association of Recording Merchandiser) zufolge hat der Tonträgerhandel in Amerika im vergangenen Jahr einen Einbruch um 14,6 Prozent erlitten. Der von der NARM ermittelte Umsatz mit Musikprodukten – der Verband repräsentiert rund 80 Prozent der Handelsketten, Einzelhändler und Rackjobber – sank von 10,46 Milliarden Dollar auf 8,93 Milliarden Dollar. 87 Prozent aller Händler gaben an, im Vergleich zum Jahr 2000 (für das Jahr 2001 wurden keine Daten erhoben) weniger zu verkaufen. Besorgt beobachtet NARM-Präsidentin Pamela Horowitz nach einigen Angaben den Umsatz von CD-Rohlingen: Er liegt höher als die Umsätze von Audio-Leerkassetten und Videokassetten zusammen. Den größten Anteil am Umsatz der NARM-Händler hat Audio- und Video-Hardware (10,04 Milliarden Dollar), gefolgt von Musikprodukten. Die DVD wächst mit Umsätzen von 2,69 Milliarden Dollar weiter.

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