Im Zuge der Kopierschutzkrise stimmte ein US-Bezirksgericht dem Vergleichsvorschlag von Sony BMG vorläufig zu und schloss damit eine Sammelklage gegen den Konzern ab. Richterin Naomi Reice Buchwald schloss sich laut Informationen des „Hollywood Reporter“ den bereits zuvor bekannten Vorschlägen an, nach denen Kunden, die eine mit den umstrittenen Kopierschutzsystemen XCP oder MediaMax ausgestattete CD aus dem Hause Sony BMG gekauft hatten, nun Ersatz-CDs ohne diese Software erhalten und zudem aus zwei Modellen zur Wiedergutmachung wählen können.
Im Falle des XCP-Systems erhalten Geschädigte entweder einen Scheck über 7,50 Dollar und die Möglichkeit, eines von 200 Alben aus dem Sony-BMG-Katalog kostenlos bei einem von drei Downloadshops herunterzuladen, oder sie verzichten auf den Scheck und erhalten Gutscheine für drei Albumdownloads. Käufer einer MediaMax-CD sollen die Musik der jeweiligen CD DRM frei herunterladen können und erhalten zudem einen kostenlosen Albumdownload.


