Musik

US-Charts weiter im Zeichen des Rock

In den USA gibt derzeit immer noch das Genre Rock den Ton an. Zwei Wochen nach ihrem Auftritt beim Coachella Festival übernimmt die Band Tool die Regentschaft in den Charts. Außerdem verkaufen sich Pearl Jam und Godsmack gut.

In den USA gibt derzeit immer noch das Genre Rock den Ton an. Zwei Wochen nach ihrem Auftritt beim Coachella Festival übernimmt die Band Tool die Regentschaft in den Charts. 564.000 Exemplare entsprechen der besten Erstverkaufswoche für die Band und bescheren „10000 Days“ den Platz an der Spitze – jedoch vermutlich nicht so lange, wie der Titel suggerieren könnte: In der nächsten Woche ist mit einem Charts-Einstieg der Red Hot Chili Peppers auf Rang eins zu rechnen. Platz zwei geht indes in dieser Woche an Pearl Jam. Die Band aus Seattle, die ihr Etikett als Grunge-Act längst für das von politisch aktiven Stadionrockern eingetauscht hat, verkaufte aus dem Stand 279.000 Kopien von „Pearl Jam„. Position drei geht an „Blood Money“ von Mobb Deep nach 106.000 verkauften CDs.

Zurück auf vier ist der Soundtrack zu Disneys „High School Musical“, der weitere 94.000 zahlende Fans fand. Leicht aufwärts ging es auch für die Rascal Flatts, die für Platz fünf 89.000 Einheiten von „Me And My Gang“ verkaufen mussten. Dahinter reihen sich die Hitkopplung „Now! 21“ mit 85.000 und die Nummer eins der letzten Woche, GodsmacksIV„, mit 84.000 verkauften Kopien ein. Neu auf acht ist Jewel, die von ihrem neuen Werk „Goodbye Alice In Wonderland“ auf Anhieb 82.000 Stück absetzen konnte. Bruce Springsteen konnte für seine „Seeger Sessions“ weitere 75.000 Käufer begeistern und rutscht mit „We Shall Overcome“ an die neunte Stelle. Neu auf zehn steigt Country-Sänger Phil Vassar ein, der von seinen „Greatest Hits Vol. 1“ 65.000 Einheiten verkaufen konnte.

Ingesamt verkaufte der US-Handel in der Woche bis zum 7. Mai 10,1 Mio. Alben. Das sind zwar sechs Prozent mehr als in der Woche davor, aber auch neun Prozent weniger als in der Vergleichswoche des Jahres 2005. Die seit Jahresbeginn verkauften 192,1 Mio. Alben entsprechen somit einem kumulierten Minus von derzeit rund zwei Prozent.

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