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US-Charts: Dixie Chicks bleiben nach schwacher Woche vorn

Nach einer gemessen an Neuveröffentlichungen ereignisarmen Woche im US-Handel konnten sich die Dixie Chicks an der Spitze halten. Die mit großen Erwartungen behaftete Tour des Country-Trios läuft allerdings weniger gut an.

Nach einer gemessen an Neuveröffentlichungen ereignisarmen Woche im US-Handel konnten sich die Dixie Chicks an der Spitze halten. Auch wenn „Taking The Long Way“ zahlreiche CDs verkauft – die mit ebenso großen Erwartungen behaftete Tournee des Country-Trios läuft weniger gut an.

Die Vorverkäufe für die Konzerte im September lassen zum Teil erheblich zu wünschen übrig, heißt es. Das Album setzte dafür in der zweiten Woche 271.000 Exemplare ab und bleibt damit weiterhin deutlich vor dem Soundtrack zu Disneys „High School Musical“, das 103.000 CDs verkaufte.

Die Red Hot Chili Peppers mischen nach 87.000 Verkäufen von „Stadium Arcadium“ wieder ganz vorne mit und halten die Rascal Flatts mit 79.000 Kopien von „Me And My Gang“ auf Distanz. Rang fünf geht an die Kopplung „American Idol Season 5: Encores“ nach weiteren 68.000 Verkäufen, gefolgt von der Compilation „Now! 21“, die sich mit gut 55.000 Einheiten wieder in den Top Ten zurückmeldet.

Knapp 200 CDs weniger befördern Tools „10000 Days“ auf die Sieben, 54.000 Stück von „Some Hearts“ bedeuten für Carrie Underwood Position acht. Von 25. Stelle zurück auf Platz neun katapultiert sich James Blunt, der weitere 51.000 Exemplare von „Back To Bedlam“ absetzen konnte und damit nur wenige hundert Verkäufe vor Shakira und ihrer „Oral Fixation Vol. 2“ bleibt.

Insgesamt blieb die Woche nach dem „Memorial Day“, dem inoffiziellen Start in die Sommersaison, für den Handel jedoch eher beschaulich: Keine einzige Neuveröffentlichung schaffte es in die Top 100, die Gesamtzahl der verkauften Alben betrug lediglich 9,3 Mio. Das sind sieben Prozent weniger als in der Vorwoche und zehn Prozent weniger als in der Vergleichswoche des Jahres 2005. Mit den 231,7 Mio. seit Jahresanfang verkauften Alben liegt die US-Branche derzeit im Vergleich mit 2005 um rund drei Prozent im Minus.

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