Musik

US-Charts: Busta bangt sich an die Spitze

Das Tonträgergeschäft im amerikanischen Hochsommer bleibt ein schwieriges Unterfangen. Nach einer erneut zähen Verkaufswoche übernimmt erstmals Busta Rhymes die Führung in den US-Albumcharts.

Das Tonträgergeschäft im amerikanischen Hochsommer bleibt ein schwieriges Unterfangen. 10,4 Mio. Alben konnte der Handel in der Woche bis zum 18. Juni verkaufen. Das sind zwar neun Prozent mehr als in der Woche davor, aber gleichzeitig 13 Prozent weniger als in der Vergleichswoche des Jahres 2005. Damit summiert sich die Zahl der seit Jahresbeginn verkauften Alben auf 251,6 Mio. – derzeit ein kumuliertes Minus von rund vier Prozent.

Nach dieser erneut zähen Verkaufswoche übernimmt jedenfalls erstmals Busta Rhymes die Führung in der Hitliste der US-Alben. Sein „The Big Bang“ steigt mit 209.000 verkauften Exemplaren an erster Stelle ein und verhindert somit die Rückkehr der Dixie Chicks an die Spitze. „Taking The Long Way“ bleibt nach 130.000 Verkäufen auf Platz zwei. Nach vier Wochen in den Charts kann die Platte jedoch immerhin auf 1,1 Mio. Käufer verweisen. AFI, Spitzenreiter der letzten Woche, muss sich nach 103.000 verkauften Kopien von „Decemberunderground“ mit Rang drei zufrieden geben.

Dahinter klettert ein Dauerbrenner dieses Jahres auf Position vier: Der Soundtrack zu Disneys „High School Musical“ fand in der 23. Woche weitere 79.000 zahlende Fans und bleibt damit knapp vor Neueinsteiger Three Days Grace. Die Kanadier verkauften nämlich von „One – X“ nur Tausend CDs weniger. Rang sechs geht an einen weiteren Soundtrack: Der Animationskinohit „Cars“ aus dem Hause Pixar/Disney sorgt auch im Musikgeschäft für ansprechende Zahlen und setzt weitere 75.000 Einheiten der Filmmusik ab.

Siebte sind die Red Hot Chili Peppers, deren „Stadium Arcadium“ 74.000 Verkäufe vorweisen kann, gefolgt von den Rascal Flatts mit 73.000 Kopien von „Me And My Gang“. Für Yung Joc und sein „New Joc City“ geht es nach nur 70.000 Einheiten von drei auf neun. Und Ice Cube legt mit 64.000 Exemplaren von „Laugh Now, Cry Later“ einen ebenso großen Sturz von vier auf zehn hin.

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