Musik

US-Charts beenden das Jahr im Rotlichtviertel

Die letzte Nummer eins des Jahres geht in den USA an Ludacris. Der Rapper übernimmt mit „Red Light District“ die Charts-Spitze von Jay-Z und Linkin Park. Dahinter tummelt sich typische Gabentischware.

Die letzte Nummer eins des Jahres geht in den USA an Ludacris. Der Rapper aus Atlanta übernimmt in der Hitlistenausgabe, die in der Vorweihnachtswoche erscheint, die Charts-Spitze von Jay-Z und Linkin Park mit 322.000 verkauften Einheiten von „Red Light District„. Charts-Ermittler Nielsen SoundScan wird zwar auch noch in den kommenden Tagen vor Weihnachten die Verkaufszahlen im US-Handel messen, doch da das Branchenmagazin „Billboard“ das Jahr mit einer Doppelnummer beendet, werden eventuelle Veränderungen in den Hitlisten erst im nächsten Jahr veröffentlicht. Hinter Ludacris tummelt sich typische Gabentischware: U2 festigt mit 280.000 Exemplaren von „How To Dismantle An Atomic Bomb“ Rang zwei vor Eminem, der sich den dritten Platz für „Encore“ mit 273.000 Verkäufen sichert.

Zweithöchster Neueinstieg ist Speak„, das Sangesdebüt der Schauspielerin Lindsay Lohan. Die „Teenage Drama Queen“ steht beim Casablanca-Label des einstigen Sony-Music-Chefs Tommy Mottola unter Vertrag und ihr erstes Album fand auf Anhieb 261.000 zahlende Fans. Die Hitkopplung „Now! 17“ legt um 44 Prozent zu und landet mit 243.000 Verkäufen auf Rang fünf, gefolgt von Shania Twain, deren „Greatest Hits“ sich mit 237.000 Einheiten um 22 Prozent besser verkauften. Destiny’s Child legt um 30 Prozent zu und platzieren „Destiny Fulfilled“ mit 214.000 Kopien auf die Sieben. Auch die Hitsammlung von Toby Keith legt zu und rangiert nach einem Zuwachs von 35 Prozent und 191.000 Units an achter Position. Weniger gut lief es für die Nummer eins der vergangenen Woche: „Collision Course“ von Jay-Z und Linkin Park muss sich nach einer Halbierung der Verkaufszahlen (186.000) mit Platz neun begnügen. Die Top Ten vervollständigt Clay Aiken, dessen „Merry Christmas With Love“ dank eines Absatzplus von 35 Prozent (181.000) nun ganz oben mitspielt.

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