Destiny’s Child unterstreichen die im Titel ihrer Hitzusammenstellung „No. 1’s“ getroffene Aussage und landen mit der CD in dieser Woche auf dem Spitzenplatz der Billboard Top 200. Mit 113.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche verdrängt die Kopplung, die bei Sony BMG erschienen ist, das Album „I Am Me“ von Ashlee Simpson von der Spitze. Obwohl das aktuelle Nickelback-Album 23 Prozent weniger Einheiten verkaufte, reichten die 102.000 Einheiten noch, um vom vierten auf den zweiten Platz zu springen. Dagegen rutscht die vierte Folge von Rod Stewarts „Great American Songbook“-Reihe mit 91.000 verkauften Einheiten vom zweiten auf den vierten Platz.
Einen posthumen Charts-Rekord stellt indes die 2003 verstorbene Country-Legende Johnny Cash auf. Das Album „The Legend Of Johnny Cash“, das Tracks von seiner frühen Sun-Zeit bis zu den späten Arbeiten mit Produzent Rick Rubin umfasst, rangiert auf dem elften Platz und hat in der Wertungswoche 50.000 CDs verkauft – mehr als jeder anderer Tonträger von Cash in einer Woche, seitdem das Nielsen-Soundscan-System die Verkaufszahlen auswertet. Die bislang höchste Charts-Position hatte Cash 1970, als seine Langspielplatte „Hello, I’m Johnny Cash“ bis auf Rang sechs vordrang.
Die gesamten Verkaufszahlen haben im Vergleich mit der Vorwoche erneut abgenommen. Sie sanken um zwölf Prozent auf insgesamt 9,5 Mio. Einheiten. Das sind zudem neun Prozent weniger als in der gleichen Kalenderwoche vor einem Jahr. Damit liegen die Verkaufszahlen von insgesamt 456 Mio. Einheiten im Jahr 2005 zum jetzigen Zeitpunkt um zehn Prozent hinter denen von 2004.



