Die Mehrwertsteuerbefreiung für Musikdownloads könnte in einigen US-Bundesstaaten bald der Vergangenheit angehören. Vor allem in New Jersey und Wisconsin planen die Gesetzgeber, stationären Handel und Downloadshops gleichzustellen. Bislang wird in weiten Teilen der USA für körperlose Onlineverkäufe und -Dienstleistungen keine Mehrwertsteuer erhoben. Doch einige Politiker wollen den Downloadhandel nun auf eine Stufe mit dem Verkauf von Tonträgern stellen.
Sollten die Gesetze entsprechend geändert werden, würde dies das Ende des in den USA allgemeingültigen Verkaufspreises von 99 Cents pro Song bedeuten. Je nach Steuersatz, der von Bundesstaat zu Bundesstaat variieren kann, würden Downloads dann zwischen 1,05 und 1,10 Dollar kosten.


