Musik

US-Branche setzt Talfahrt mit Daughtry an der Spitze fort

Auch in der dritten Woche nach Jahreswechsel kommt die US-Branche nicht aus der Talsohle heraus. Bei erneut schwachen Verkaufszahlen quetscht sich Chris Daughtry um Haaresbreite an den „Dreamgirls“ vorbei auf Rang eins der Charts.

Auch in der dritten Woche nach Jahreswechsel kommt die US-Branche nicht aus der Talsohle heraus. Bei erneut schwachen Verkaufszahlen quetscht sich Chris Daughtry um Haaresbreite an den „Dreamgirls“ vorbei auf Rang eins der Charts.

Der „American Idol“-Finalist des letzten Jahres verkaufte 65.000 Kopien seines Debütalbums „Daughtry“ und bleibt damit um 130 verkaufte CDs vor dem dreifach Oscar-nominierten Soundtrack zu „Dreamgirls“. Platz drei geht an den Soundtrack zum Disney-Film „Jump In!“, der sich mit 57.000 Einheiten von zuletzt Rang fünf verbessert.

Vierte ist Corinne Bailey Rae mit ihrem Debüt. Nach einem Auftritt in der quotenstarken TV-Show von Oprah Winfrey griffen 55.000 Käufer zur CD der Britin – 155 Prozent mehr als in der Woche davor. Damit rangiert sie nun nach 31 Wochen in den Charts erstmals unter den Top Ten. Auf fünf rutscht Akon, dessen „Konvicted“ nur noch 52.000 Hip-hop-Freunde kaufen wollten. 10.000 weniger griffen für „FutureSex/LoveSounds“ von Justin Timberlake zum Portemonnaie – die Folge ist Position sechs.

Mit 36.000 Verkäufen bleibt die Compilation „Now! 23“ auf Platz sieben, gefolgt von Nickelback und weiteren 35.000 Exemplaren von „All The Right Reasons“. Zurück unter die ersten zehn schafft es Carrie Underwood mit „Some Hearts“, das nach 33.000 Verkäufen von 15 auf neun klettert. Zehnte ist Beyoncé, die für ihr „B’Day“ fast genauso viele Käufer finden konnte.

Mit 8,09 Millionen verkauften Alben in den sieben Tagen bis zum 21. Januar hielt sich der US-Handel auf dem niedrigen Niveau der letzten Woche, doch im Vergleich zur Vorjahreswoche entspricht das einem Absatzminus von 14,7 Prozent. Seit Neujahr konnte die Branche also erst 24,5 Millionen Alben verkaufen. In dieser Zeit hat es keine einzige Platte auf mehr als 70.000 Einheiten in einer Woche geschafft.

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