Der Streit zwischen dem US-Kongressabgeordneten Chris Cannon und dem Verband der US-Musikindustrie RIAA ist eskaliert. In einem Statement auf seiner offiziellen Homepage kommentierte Cannon die Reaktionen der RIAA-Präsidentin Hilary Rosen auf den von ihm und seinem Kollegen Rick Boucher im Parlament eingebrachten mit den Worten: „Rosens Ruf nach einer Deregulierung der Musikindustrie ist ungefähr so glaubwürdig wie wenn Saddam Hussein fordert, Amerika aus der UN-Menschenrechtskommission zu werfen.“ Zuvor hatte Rosen MOCA als eine „sehr schlechte Lösung“ für das Problem der Lizenzierung von Musik an Online-Tauschbörsen bezeichnet. Die Initiative ersetze den freien Markt durch staatliche Regulierung, so Rosen. Tatsächliches Ziel des MOCA sei jedoch, so die Initiatoren, zu verhindern, dass die großen Plattenfirmen mit ihrer Marktmacht den Wettbewerb unterdrücken. Auch das US-Justizministerium befasst sich derzeit in einer mit dem Online-Musikgeschäft. Im Mittelpunkt stehen dabei die beiden Joint Ventures pressplay und MusicNet.
US-Abgeordneter vergleicht RIAA-Chefin mit Saddam Hussein
Der Streit zwischen dem Kongressabgeordneten Chris Cannon und der RIAA um den kürzlich vorgestellten Music Online Competition Act eskaliert.


