Musik

Universal zahlt 4,75 Millionen Dollar Tantiemen nach

Die Universal Music Group zahlt rund 300 Musikern nachträglich 4,75 Millionen Dollar an Tantiemen.

Die Universal Music Group zahlt rund 300 Musikern nachträglich 4,75 Millionen Dollar an Tantiemen. Dazu verpflichtete sich der Konzern, nachdem eine Gruppe von Musikern unter Anführung der 81-jährigen Peggy Lee vor Gericht gezogen war, um ihnen zu Unrecht vorenthaltene Zahlungen nachzufordern. Lee warf dem Tonträgerunternehmen vor, in den 40er und 50er Jahren ihr und den anderen Musikern, die im Prozess teilweise bereits durch ihre Erben vertreten wurden, regelmäßig zuwenig Tantiemen an Plattenverkäufen gezahlt zu haben. So hätte Universal den Künstlern gegenüber damals zu niedrige Verkaufszahlen angegeben und zuviel Geld für eigene Aufwendungen zurückbehalten. Unter Vermittlung von Richterin Victoria Gerrard Chaney erklärte sich Universal in einer vorläufigen Einigung bereit, die Forderungen der Künstler mit 4,75 Millionen Dollar abzugelten, die unter den Betroffenen aufgeteilt werden sollen. Eine endgültige Einigung wird für Mai erwartet, wenn eine letzte Anhörung zum Thema stattfinden wird. Zu den betroffenen Musikern zählen unter anderem Billie Holidy, Ella Fitzgerald und Louis Armstrong.