Der Universal-Konzern beendete das Jahr 2002 in Großbritannien nach Charts-Anteilen bei den Alben und bei den Singles als Marktführer. Allerdings verpasste Universal knapp die Marke von 30 Prozent: Bei den Alben kam der Konzern auf einen Charts-Anteil von 27,3 Prozent, gefolgt von EMI (20,9), Warner (12,2), Sony (11,7) und BMG mit 9,5 Prozent. Auch bei den Singles lag Universal mit 27 Prozent vorn, auf den Plätzen folgten BMG (19,2), Sony (11,8), EMI (11,5) und Warner mit 7,5 Prozent.
In der Labelauswertung war die BMG-Labelgruppe RCA/Arista nicht zu schlagen: Vor allem die Erfolge mit Will Young und Garath Gates, den Siegern der TV-Show „Pop Idol“ als britischem Vorbild zu „Deutschland sucht den Superstar“, trugen dazu bei. Bei den Alben lag RCA/Arista mit Charts-Anteilen von 9,5 Prozent vor Polydor (8,5) und UMTV (6,1), bei den Singles kam das BMG-Label gar auf 19,2 Prozent, gefolgt von Polydor (14,7) und Sony (11,8).
Bei den Verlagen ließ sich EMI Music Publishing den Spitzenplatz nicht nehmen: Formatübergreifend erzielte EMI einen Marktanteil von 19,6 Prozent, es folgten Warner/Chappell (16,7) sowie die Verlagsarme von Universal (16), BMG (13,1) und Sony (9,3). Während vor allem Robbie Williams EMI zu einem Marktanteil von 22,4 Prozent im Album-Segment verhalf, verlor EMI allerdings mit einem Anteil von 16,1 Prozent den ersten Rang im Singles-Bereich an Warner/Chappell mit 16,8 Prozent.


