Die von Chairman & CEO Antonio „L.A.“ Reid geleitete Universal-Repertoiredivision Island Def Jam will das Label Mercury auf dem US-Markt wiederbeleben und hat einen langjährigen Sony-Manager als President der Abteilung an Bord geholt: David Massey. Der hatte zuletzt als Vice President A&R bei der Sony Music Label Group Acts wie Shakira, Oasis und Franz Ferdinand betreut und zudem seit 2000 mit Daylight Records ein eigenes Sony-Tochterlabel aufgebaut und dort Künstler wie Anastacia, Good Charlotte oder Phantom Planet unter Vertrag genommen. Daylight Records soll nun weiterhin als Sony-Label geführt werden, obwohl auch zwei weitere leitende Angestellte mit Massey zu Universal wechseln.
In den USA hatte Mercury, in den Staaten lange Zeit die Heimat von Acts und Künstlern wie Bon Jovi oder John Mellencamp, aber auch von Rod Stewart oder Tears For Fears, seine Aktivitäten als Frontline-Label bereits Ende der 90er-Jahre im Zuge der Fusion von Seagram und PolyGram eingestellt.
Massey, der seine Karriere im Musikgeschäft als Künstlermanager und Labelbetreiber (Big World Records) in London begann und 1991 zu Epic ging, tritt seinen neuen Posten Mitte April in New York an und berichtet an Reid.
