Musik

UMIs Kennedy kann jetzt nach China

Im Rahmen der Midem pries John Kennedy, President & COO Universal Music International, noch das Potenzial des chinesischen Markts, jetzt hat er Gelegenheit, sich das Land der Mitte näher anzusehen, allerdings privat. Er verlässt das Unternehmen.

Im Rahmen der Midem pries John Kennedy, President & COO Universal Music International (UMI), noch das Potenzial des chinesischen Markts, jetzt hat er Gelegenheit, sich das Land der Mitte näher anzusehen, allerdings privat: Wie UMI bestätigte, verlässt der Anwalt Kennedy das Unternehmen Ende Februar, um voraussichtlich wieder selbstständig in seinem früheren Beruf tätig zu werden. Ein Nachfolger auf dem Posten an der Seite von UMI-CEO Jorgen Larsen steht bislang nicht fest. Da Kennedy auch als Chairman des European Regional Board der IFPI fungierte, dürfte auch hier eine Neubesetzung anstehen. Kennedy übernahm 1996 die Leitung der damaligen Universal-Tochter in Großbritannien und stieg im Juni 2001 zum zweiten Mann im internationalen Geschäft auf. Im Rahmen der Midem-Konferenz für Branchenanwälte hatte Kennedy zuletzt noch humorig die Wachstumschancen des chinesischen Tonträgermarkts kommentiert: „Die schlechte Nachricht ist: 90 Prozent des chinesischen Musikmarkts werden von Piraten bestimmt und es gibt Zensur. Die gute Nachricht ist: Die Ein-Kind-Politik in China hat dafür gesorgt, dass jedes Kind im Idealfall zwei Elternteile und vier Großeltern hat, die es mit Geschenken versorgen können.“

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