Umfrage: Relevanz von Dance-Musik knapp bestätigt
Bei der aktuellen Umfrage von musikwoche.de stimmten 52,77 Prozent aller Teilnehmer dafür, die Relevanz von Dance-Musik genauso hoch anzusetzen wie in ihrer bislang einflussreichsten Zeit Mitte der 90er Jahre. 47,23 Prozent votierten dagegen. Alex Haas-Guder, Geschäftsführer von Max Music Records, stellt die Objekitivität und Effektivität der Dance-Charts in Frage: „Dance ist und bleibt ein Grundstein der Branche und Basis für spätere Pop-Crossover Erfolge. Allerdings hat sich Dance in viele kleine Teilbereiche gegliedert, sodass es nicht mehr so einfach ist, mit einem Song 70 bis 80 Prozent des Publikums in den Clubs zu erreichen. Gleichzeitig unterscheiden sich auch die regionalen Vorlieben mehr denn je, und anstelle der Tanzwut ist die Feierwut getreten. Die Bereitschaft jedoch, diese Feier-Platten dann für den Gebrauch zuhause zu kaufen, scheint kleiner als bei der Tanzwut der 90er. Nach der Schwächung des Funks als Promotion-Tool haben die DJs sogar mehr Gewicht bekommen. Leider ist es aber sehr schwer geworden, ein vernünftiges Feedback von den DJs zu erhalten, weil diese bemusterungsverwöhnt sind.“


