“Keine Ahnung wie viele Scheiben von ‚Situation: Critical“ losgeschlagen wurden. Als die Millionenmarke überschritten war, hörte ich auf zu zählen,“ meint die Dancefloor-Diva im Gespräch mit musikwoche.de. Ihr aktuelles Album „Stranger Than Fiction“ (Strictly Rhythm/Urban/Universal Records, CD-Best.-Nr.: 014 037-2) knüpft nahtlos an ihren ambitionierten Vorgänger an.
Lenny Kravitz, Sängerin N“Dea Davenport und Soullegende Nona Hendryx als Gäste, sowie eine renommierte Produzentenlobby, darunter D-Influence, Arnthor & Bloodshy und Attica Blues, gestalten das Dance-Menü äußerst abwechslungsreich. Naté: „Die verschiedenen Producer halten dich auf Trab und man bleibt offen für neue Ideen.“ Vor allem mag sich Ultra Naté nicht mit House-Nummern auf reiner Sample-Basis begnügen. „Für mich muss Dance Music songorientiert klingen, wie die Disco-Titel der Studio 54-Ära. In ihnen steckt unglaublich viel Kreativität. Die Orchestrierung mit Bläsern und Streichern war sehr aufwändig. Zudem hatten diese Songs eine richtige Struktur mit Breaks und B-Teilen und bestanden nicht nur aus Loops.“
Im Pop-Appeal ihrer Songs sieht auch Uli Nefzer, Product Manager bei Urban, das Potenzial der Künstlerin: „In den vergangenen 10 Jahren arbeitete Ultra Naté bereits mit Koryphäen wie Masters At Work, David Morales und Todd Terry zusammen. Doch auf „Stranger Than Fiction“ ist ihr musikalisches Spektrum noch breiter geworden. 4 Hero, D-Influence oder B-15 bringen ganz neue Styles ins Repertoire.“ Das Marketing für das Album umfasst eine große Anzeigenkampagne. „Zudem“, so Nefzer, „arbeiten wir intensiv an ihrer aktuellen Single ‚Get It Up“, um sie optimal im Radio und in den Clubs zu positionieren.“
„Get It Up (The Feeling)“ wurde von den Isley Brothers inspiriert und vereint Tanzbarkeit mit großem Hörgenuss. Dasselbe gilt für das hymnische „Desire“, produziert von C&C Music Factory-Chef Robert Clivilles. Herausragend auch das mit 2-Step-Beats unterlegte „Gone Like Yesterday“. Dazu Ultra Naté: „Die Jungs vom B-15 Project gehören zu den Leuten, die den 2-Step losgetreten haben. Ihren Song mag ich besonders. Er erinnert mich an meine Garage-Anfänge. Damals arbeitete selbst ich noch sehr minimalistisch.‘


