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UK setzt EU-Copyright-Direktive um

Als sechstes europäisches Land hat nun Großbritannien die EU-Urheberrechtsdirektive in nationales Recht umgesetzt und damit ratifiziert.

Als sechstes europäisches Land hat nun Großbritannien die EU-Urheberrechtsdirektive in nationales Recht umgesetzt und damit ratifiziert. Nach Österreich, Dänemark, Griechenland, Italien und Deutschland, trat am vergangenen Freitag nun auch im Königreich ein neues Urheberrechtsgesetz in Kraft, das die Urheber und Verwerter von geistigem Eigentum künftig besser vor digitalem Missbrauch schützen soll. Im Vergleich zu seinen europäischen Pendants zeichnet sich das UK-Gesetz dabei durch eine besonders harte Umsetzung der EU-Vorgaben aus, die von Beobachtern bereits kritisiert wurde. So sind im neuen UK-Recht nutzerfreundliche Ausnahmeregelungen, wie etwa das Recht auf eine Privatkopie nicht vorgesehen. Kritiker erachten auch die möglichen Gefängnisstrafen, die künftig Nutzer von illegalen P2P-Börsen erwarten, für zu drastisch.

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