Musik

UK-Regulierungsbehörde macht Live Nation Auflagen

Live-Entertainment-Gigant Live Nation wird nicht ohne Weiteres sein Engagement im Londoner Live-Markt ausweiten können. Die britische Competition Commission stellte für die Übernahme der britischen Academy Music Group Bedingungen.

US-Live-Entertainment-Gigant Live Nation wird nicht ohne Weiteres sein Engagement im Londoner Live-Markt ausweiten können. Die britische Regulierungsbehörde Competition Commission stellte für die Übernahme der britischen Academy Music Group Bedingungen.

Der Kauf von 53 Prozent des Mitbewerbers werde nur gestattet, wenn Live Nation zwei große Londoner Veranstaltungsstätten abstoße. Die Kommission habe die Befürchtung, dass aufgrund fehlender Konkurrenz ein Anstieg der Ticketpreise zu erwarten sei.

Durch den Kauf stünden künftig fünf Londoner Spielstätten mit Kapazitäten zwischen 1000 und 5000 Besuchern unter der Ägide von Live Nation. Bisher besitzt die Firma das Hammersmith Apollo, das Forum und das Astoria. Die Acadamy Music Group ist zudem Inhaber des Shepherd’s Bush und der Brixton Academy.

Die Competition Commission will dem Zusammenschluss nur dann zustimmen, wenn entweder die Brixton Academy oder das Hammersmith Apollo – beide haben jeweils eine Kapazität von 5000 Besuchern – verkauft werden. Außerdem sollen Sheperd’s Bush oder das Forum abgestoßen werden. Eine endgültige Entscheidung wollen die Wettbewerbshüter am 2. Februar treffen.

Mehr zum Thema