Musik

UK-Markt verliert 13 Prozent

Das britische Musikbusiness spürt die negativen Folgen des „Superstar“-Booms. Im Vergleich zum ersten Quartal 2002 büßte das UK-Biz 13 Prozent seines Umsatzes ein.

Das britische Musikbusiness spürt die negativen Folgen des „Superstar“-Booms. Im Vergleich zum ersten Quartal 2002 büßte das UK-Biz 13 Prozent seines Umsatzes ein. In den Monaten Januar, Februar und März setzten britische Plattenfirmen nur noch 216 Millionen Pfund (306 Millionen Euro) um, verkündete der Branchenverband BPI. Im Vorjahr waren die Quartalszahlen geprägt von den Erfolgen der Tonträger rund um das TV-Format „Pop Idol“, der „Mutter-Show“ von „Deutschland sucht den Superstar“. Am Anfang dieses Jahres waren die Alben von Justin Timberlake (Zomba) und Norah Jones (Capitol) die erfolgreichsten in Großbritannien. Am schlimmsten brach erneut der Absatz von Singles ein (minus 43 Prozent), aber auch das für den Umsatz so wichtige Albumsegment ließ deutlich Federn: minus fünf Prozent nach Stückzahlen und minus 9,4 Prozent nach Umsätzen. In den letzten zwölf Monaten bis März 2003 verlor die britische Branche insgesamt sieben Prozent ihres Umsatzes, der nun nur noch 1,15 Milliarden Pfund (1,63 Milliarden Euro) beträgt.

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“ (10.02.03)