Musik

Udo Jürgens schlägt Auszeit für den Grand Prix vor

Wenn es nach Udo Jürgens ginge, würde der Eurovision Song Contest eine zwei- bis dreijährige Pause einlegen. In dieser Zeit könnten sich die Veranstalter überlegen, wie sie den Wettbewerb wieder zu seinen Ursprüngen zurückführen, erklärt der Sänger.

Wenn es nach Udo Jürgens ginge, würde der Eurovision Song Contest eine zwei- bis dreijährige Pause einlegen. In dieser Zeit könnten sich die Veranstalter überlegen, wie sie den Wettbewerb wieder zu seinen Ursprüngen zurückführen, erklärt der Sänger.

„Beim Eurovision Song Contest geht es ja nicht mehr um die Songs, sondern nur noch um Busen, Bauch, Po, ein bisschen Qualm und Ballett“, sagte der 71-Jährige gegenüber der Fernsehzeitschrift „tv Hören und Sehen“. Zuletzt sei der internationale Wettstreit nur noch darauf ausgerichtet gewesen, einen schnellen Tageshit zu produzieren, doch dies sei nicht die Idee der Eurovision. „Mit Stefan Raab ließe sich die Veranstaltung vielleicht wiederbeleben“, glaubt Jürgens. Raab, der im vergangenen Jahr erstmals bei ProSieben seinen Bundesvision Song Contest veranstaltete, habe laut Jürgens etwas für die einheimische Musik geleistet.

Udo Jürgens hat selbst dreimal für Österreich am Grand Prix teilgenommen. Nach einem fünften Platz 1964 in Kopenhagen und einem vierten Rang 1965 in Neapel, gewann er den Wettbewerb 1966 in Luxemburg mit seinem Lied „Merci Cherie“.

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