Die „Vertigo“-Tour von U2 war nach Berechnungen des US-Branchenblatts „Billboard“ die erfolgreichste US-Tournee des Jahres 2005. Mit 260 Mio. Dollar Einspielergebnis und drei Mio. Konzertbesuchern bei 90 ausverkauften Shows blieben die Iren deutlich vor den Eagles mit 117 Mio. Dollar bei 77 Konzerten und Neil Diamond mit gut 71 Mio. Dollar. Vierter war Kenny Chesney mit 63 Mio. Dollar und der zweithöchsten Zuschauerzahl von 1,1 Mio. Zudem in den Top Ten: Paul McCartney, Rod Stewart, Elton John, die Dave Matthews Band, Jimmy Buffet und Green Day.
Auffällig dabei: Alle der zehn erfolgreichsten Live-Acts sind seit mindestens zehn Jahren aktiv. Aber noch wurde die Rechnung ohne die Rolling Stones gemacht. Die Tour zu „A Bigger Bang“ läuft noch und der Veranstalter gibt die Ergebnisse erst nach Abschluss der Konzertreise bekannt. Insgesamt besuchten im Jahr 2005 rund 45,7 Mio. Amerikaner ein Konzert – 3,8 Prozent weniger als 2004 – und gaben dabei mehr als zwei Mrd. Dollar für Tickets aus – ein Minus von 6,2 Prozent.



