Die Rolling Stones haben im US-Musikgeschäft mit Tourneen und Albumverkäufen im Jahr 2005 die höchsten Einnahmen erzielt. Zumindest, wenn es nach der Zeitschrift „Forbes“ geht. Die sieht die Stones mit Umsätzen 168 Mio. Dollar vor U2 mit 150 Mio. Dollar.
Vor rund vier Wochen hatte allerdings ein anderes Magazin bereits eine vergleichbare Liste erstellt, und kam dabei zum umgekehrten Ergebnis: Laut den Ende Januar erstmals publizierten „Money Makers Charts“ des US-Fachmagazins „Billboard“ rangieren U2 mit 255 Mio. Dollar vor den Rolling Stones mit 152 Mio. Dollar. „Billboard“ hatte für seine Hitliste die Tonträger- und Downloadverkaufsdaten von Nielsen SoundScan mit den Einnahmen aus Ticketverkäufen zusammengerechnet.
Unstimmigkeiten auch auf den weiteren Plätzen: Bei „Forbes“ folgt auf Rang drei Kenny Chesney (110 Mio. Dollar) vor Green Day (99 Mio. Dollar), Paul McCartney (83 Mio. Dollar) und Celine Dion (81 Mio. Dollar). „Billbaord“ sieht Kenny Chesney zwar ebenfalls auf drei, allerdings nur mit knapp 88 Mio. Dollar Umsatz und vor Paul McCartney (84,3 Mio. Dollar), Elton John (77,2 Mio. Dollar), Celine Dion (76,1 Mio. Dollar), 50 Cent (75,4 Mio.), Green Day (71,8 Mio.), Neil Diamond (70,2 Mio.) und den Eagles (67,5 Mio.).


