Zehn Jahre nach dem gewaltsamen Tod von Tupac Shakur macht der Rapstar wieder Schlagzeilen. Seine Mutter Afeni, einstige Black-Panther-Aktivistin, möchte die Asche ihres Sohnes im Land seiner Vorväter wissen. Am 13. September soll die Asche des Musikers in einer traditionellen afrikanischen Zeremonie in alle Winde zerstreut werden.
Ihre Reise nach Südafrika tritt Afeni Shakur bereits acht Tage zuvor an. Zusammen mit zwei weiteren Familienmitgliedern möchte sie Kranken- und Waisenhäuser besuchen. Auch eine Audienz bei Nelson Mandela ist geplant.
Außerdem werden die Hinterbliebenen von Tupac ein Aufnahmestudio in Soweto besuchen. Dort werden sie auf den lokalen Musiker und Schauspieler Zola treffen. Mit Hilfe alter Aufnahmen von Tupac soll hier ein Album entstehen, das alte und neue Wurzeln des Rappers akustisch vereint.
Anfang und Ende
In einem Interview meinte Afeni Shakur: „Ich fühle mich so geehrt, nach Südafrika kommen zu dürfen, vor allen Dingen nach Soweto. Die Dinge, die sich hier ereigneten, sind ein wichtiger Teil unserer Geschichte. Für meinen Sohn ist es eine große Ehre, an diesen speziellen Ort zu kommen – der Wiege der südafrikanischen Freiheitsbewegung.“


