Musik

Türkische Veranstalter müssen Live-Earth-Pläne begraben

Das geplante Live-Earth-Konzert am Bosporus wird voraussichtlich nicht stattfinden. Mangels politischer Unterstützung und aufgrund fehlenden Engagements von Sponsoren steht die Zukunft von Live Earth in Istanbul zwei Wochen vor dem Event in den Sternen.

Das geplante Live-Earth-Konzert am Bosporus wird voraussichtlich nicht stattfinden. Mangels politischer Unterstützung und aufgrund fehlenden Engagements von Sponsoren steht die Zukunft von Live Earth in Istanbul zwei Wochen vor dem Event in den Sternen.

„Die Unterstützung vonseiten möglicher Sponsoren und des Staates geht gegen null“, erklärte Cengizhan Yeldan vom örtlichen Veranstalter Purple Concerts, an dem auch Marcel Avram beteiligt ist. „Niemand zeigt Interesse“, so Yeldan, der die Zurückhaltung der Politik vor allem auf die bevorstehenden Wahlen am 22. Juli schiebt. Um in letzter Minute doch noch die Finanzierung zu sichern, will nun Live-Earth-Mitorganisator Al Gore an den türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdogan schreiben und um Unterstützung bitten.

Zahlreiche türkische Musiker hatten bereits ihre Auftritte für den 7. Juli zugesagt, ein offizielles Line-up gab es aber noch nicht. Sollte es beim Status quo bleiben, will Purple zumindest Großleinwände in Istanbul aufstellen. In diesen „Public Viewing Areas“ sollen dann Höhepunkte von den anderen acht Live-Earth-Spielorten übertragen werden.

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