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Trent Reznor scheitert an Avril Lavigne

Nur drei neue Alben schaffen es in dieser Woche in die Top Ten der US-Charts. Dafür übernehmen zwei der Neueinsteiger gleich die Führung in der Verkaufsrangliste.

Nur drei neue Alben schaffen es in dieser Woche in die Top Ten der US-Charts. Dafür übernehmen zwei der Neueinsteiger gleich die Führung in der Verkaufsrangliste. Spitzenreiterin ist die Kanadierin Avril Lavigne, deren drittes Studioalbum ihr zum zweiten Spitzenrang verhilft.

„The Best Damn Thing“ verkaufte in der Woche bis zum 22. April 286.000 Exemplare. Damit muss sich das neue Werk der Nine Inch Nails mit Position zwei begnügen. Die Band um Trent Reznor verkaufte von „Year Zero“ auf Anhieb 187.000 Kopien. Dadurch rutscht die Hitkopplung „Now! 24“ mit nur noch 68.000 Verkäufen auf Platz drei ab.

Dahinter steigt Bucky Covington mit seinem gleichnamigen Debütalbum ein. Der Country-Sänger machte sich in der letzten Staffel von „American Idol“ einen Namen und lockte nun 61.000 Käufer an die Kassen. Fünfte ist Martina McBride, die mit weiteren 55.000 Verkäufen von „Waking Up Laughing“ drei Plätze gut macht. Drei Plätze verliert hingegen Akon, dessen „Konvicted“ nach gut 52.000 Kassenscans nur noch Rang sechs belegt und nur ein paar Dutzend Verkäufe vor Chris Daughtry und „Daughtry“ bleibt.

Position acht geht an Tim McGraw, dessen „Let It Go“ weitere 51.000 Fans zum Kauf des Albums veranlasste. Zurück in den Top Ten ist Carrie Underwood auf der Neun mit weiteren 45.000 Exemplaren von „Some Hearts“. Letzter der Spitzengruppe ist Timbaland mit 40.000 verkauften Einheiten von „Timbaland presents Shock Value“.

Mit insgesamt 8,16 Millionen verkauften Alben legte die US-Branche im Vergleich zur Vorwoche um 1,3 Prozent zu, doch verlor gegenüber der Vorjahreswoche 10,7 Prozent. Die insgesamt rund 145 Millionen verkauften Alben seit Jahresanfang bedeuten für den Handel aktuell ein Minus von gut 16,5 Prozent.

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