Musik

Toningenieur soll Ray Charles bestohlen haben

In der amerikanischen Musikszene sorgt ein Betrugsverdacht für Aufsehen. Einer der Toningenieure, die am letzten Album von Ray Charles gearbeitet haben, soll rund 300 Masterbänder aus dem Besitz des R&B-Stars gestohlen haben.

In der amerikanischen Musikszene sorgt ein Betrugsverdacht für Aufsehen. Einer der Toningenieure, die am letzten Album von Ray Charles gearbeitet haben, soll rund 300 Masterbänder aus dem Besitz des R&B-Stars gestohlen haben. Terry Howard, der bei der diesjährigen Grammy-Verleihung mit drei Preisen für seine Mitwirkung an „Genius Loves Company“ geehrt wurde, wurde vier Tage nach der Veranstaltung von der Polizei von Los Angeles festgenommen und erst zwei Wochen später nach Hinterlegung einer Kaution von 100.000 Dollar wieder auf freien Fuß gesetzt.

Unter den beschlagnahmten Masteraufnahmen befanden sich auch alte Bandrollen, die nach Angaben der Polizei zum Zeitpunkt der Festnahme bereits in bedenklich schlechtem Zustand waren. Die Bänder stammen angeblich aus den klimatisierten Archiven des Anwesens von Ray Charles. Unklar ist, was Howard, der seit etwa 20 Jahren mit Charles zusammengearbeitet hatte und daneben auch mit Stars wie Stevie Wonder, Barbra Streisand, Fleetwood Mac oder Tom Jones im Studio stand, mit den Masteraufnahmen vor hatte.

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