Im Interview mit dem Onlinemagazin laut.de nahmen die Shootingstars von Tokio Hotel nun öffentlich Stellung zu diesem Phänomen. Demnach ist es dem Japan-affinen Vierer vollkommen unverständlich, warum ihre Fans den deutsch-amerikanischen Fünfer so hassen. Untereinander jedenfalls würden derartige Zwistigkeiten nicht bestehen.
Wie denn auch? Man kenne sich ja gar nicht so richtig. Bei Veranstaltungen, die von beiden Bands besucht wurden, sei man sich immer nur auf dem Gang begegnet. Intensiven Kontakt mit den US5-Mitgliedern gab es den Magdeburgern zufolge jedoch noch nie. „Viele denken ja auch, wir würden uns dann bei Veranstaltungen die Köpfe einschlagen“, so Bill und Co. „Aber so ist das überhaupt nicht.“
Kein Pearl Harbor im Bravo-Land
Zwar werden US5 als die größten Konkurrenten von Tokio Hotel gehandelt, aber laut den „Durch den Monsun“-Interpreten gibt es intern weder Neid noch Feindseligkeiten. Darum wird man es wohl nie erleben können, dass sich die Teenie-Idole gegenseitig von den Füßen fegen.
Im Fanlager von Tokio Hotel hingegen scheint sich das Ausknocken derweil zum Trendsport zu entwickeln. Nachdem bereits letzte Woche bei einem Konzert 240 hysterische Turnschuhträger aus den Latschen gekippt sind, wurden nun in Freiburg immerhin 140 kollabierte Teenies vom Boden aufgelesen. Vielleicht entwickelt sich ja aus der nicht existenten Battle of the Bands eine Battle of the Fans? Frei nach dem Motto: Wer kippt mehr?


