Sex, Drugs and Rock ’n‘ Roll: Das reimt sich zwar nicht, klingt aber trotzdem gut und gehört, wenn man’s mal genau nimmt, zum echten Musikerleben einfach dazu. Das Alter spielt dabei keine Rolle, weswegen auch die Jungspunde von Tokio Hotel dem liebsten Hobby des Rockstars frönen: Abschleppen, was das Zeug hält.
Freimütig bekannten sich jetzt die beiden Outlaws der Gruppe als Fummelfreaks: Gitarrist Tom, 16 und von Natur aus mit einem verruchten Blick ausgestattet sowie Bassist Georg, 18 und mit einer bei Konzerten gern freigelegten Brust aus Stahl gesegnet. Knapp und präzise, ohne aber zu viel zu verraten, schilderte er einem Jugendmagazin seine Masche: „Wenn wir süße Fans sehen, lassen wir uns die Nummer geben. Später rufen wir sie an. Dann sagen wir ihnen die Nummer vom Hotelzimmer. Und dann kommen sie hoch.“
Leichtmatrose auf Hühnerfang
Tom gab sich in seinen Äußerungen schon etwas offener: „Ja, wir schleppen Groupies ab. Das hat schon mehrfach geklappt. Da passt das Sprichwort: Man braucht einen Hafen in jeder Stadt.“ Derbe Sprüche sind bei ihm allerdings nichts Neues. Schließlich durfte man nach einer durchzechten Nacht schon mal folgendes von ihm lesen: „Ich teste erst einmal zwanzig Hühner auf Brust und Lippen, bevor ich eine mitnehme“.
Ganz anders sein Zwillingsbruder Bill. Ausgerechnet der heiß begehrte Frontmann verweigert sich gegenüber derartigen Unternehmungen – weil er die Richtige finden will. Dazu das schwarze Schaf der Familie ganz lapidar: „Bill sagt ja immer, er glaubt an die wahre Liebe. Aber ich bin der Meinung, man muss die wahre Liebe suchen – sonst findet man sie nicht. Und ich bin fleißig auf der Suche!“


