Musik

Tokio Hotel bräuchten Pause

Der seit der ersten Singleauskopplung anhaltende Rummel um die Band hat bei einem der vier Magdeburger zu anhaltenden Krankheitssymptomen geführt.

Am Ende trifft es doch immer die Stillen und Lieben: Ausgerechnet Gustav, das zurückhaltende Seelchen von Tokio Hotel, hat mit den Auswirkungen des permanenten Karrieredrucks zu kämpfen. In einem Interview verriet der 18-Jährige jetzt, dass er seit etwa einem Jahr an Tinnitus leidet. Nach einem Auftritt in München sei bei ihm das permanente Rauschen, Pfeifen und Brummen im Ohr aufgetreten.

Aus medizinischer Sicht am Vernünftigsten wäre es nun, wenn sich der Drummer eine Auszeit gönnen würde, um sich und sein Gehör zumindest eine Zeit lang zu schonen. Allerdings ist dieser Gedanke mehr als utopisch. Denn die Band arbeitet derzeit im Aufnahmestudio am zweiten Album und die Vorbereitungen für die erste Europatournee der vier Exportschlager laufen ebenfalls auf Hochtouren.

Haarige Sache

Gustav dann auch ganz realistisch: „Ich habe keine Zeit zum Arzt zu gehen. Ich weiß auch nicht, wann ich dafür überhaupt Zeit haben soll, das heilen zu lassen.“

Vielleicht sollte sich der Teeniestar mal überlegen, einfach seine Haare wachsen zu lassen. Schließlich ist es schon verwunderlich, dass ausgerechnet beim einzigen Kurzhaarigen in der Band die Kreischkonzerte ihre Spuren hinterlassen. Scheint, als wären Echthaar und Extensions ein optimaler Schallschutz.