Musik

Ticketpreise in den USA brechen ein

Einer US-Marktanalyse zufolge sind die Preise für Konzerttickets in den USA im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent gefallen.

Einer Marktanalyse des US-Fachmagazins „Pollstar“ zufolge sind die Ticketpreise im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent gefallen. Die Anzahl verkaufter Tickets sei von 13,1 Mio. im ersten Halbjahr 2003 auf 12,8 Mio. im Vergleichszeitraum dieses Jahres gesunken. Während die 50 Top-Bühnen 800.000 Tickets mehr absetzen konnten als im Vorjahr, gingen die Verkäufe in weniger hochrangigen Locations um 35 Prozent zurück. Konzertpromoter beklagten laut „Pollstar“ Verluste zwischen 15 und 50 Prozent. „Pollstar“ macht zum einen abgesagte Konzerte und Tourneen von Stars wie Britney Spears oder Christina Aguilera für den mangelnden Umsatz verantwortlich, zum anderen mache sich bemerkbar, dass Stars wie Bruce Springsteen oder die Rolling Stones dieses Jahr nicht auf Tournee gingen. Vom Einbruch im Konzertgeschäft unberührt blieben „Pollstar“ zufolge die Künstler, die ohnehin eine Strategie der niedrigen Ticketpreise verfolgten und Mega-Stars wie Prince oder Robbie Williams. Auch Country-Stars wie Shania Twain könnten immer mehr Publikum für sich gewinnen.