Am Beginn ihrer Karriere hatte es die Band mit ihrem ungewöhnlichen Reimstil und der extraordinären Liveshow nicht einfach, akzeptiert zu werden. Doch bereits ihre erste Single, „Human Get All Credit“, wurde letztes Jahr in einschlägigen deutschsprachigen HipHop-Magazinen mit Begeisterung aufgenommen. Mit dem aufstrebenden Label New Noise aus Berlin hat die Gruppe schnell eine Plattenfirma gefunden, die die eigenwilligen Visionen der Puppetmastaz teilt. Dass die 23 Puppen einen eigenen Weg einschlagen, wird auf „Creature Funk“ in allen 16 Tracks deutlich. „Die Geschichte der Puppetmastaz ist schnell erzählt“, sagt Anführer Mr. Maloke. „Vor ein paar Jahren habe ich in New York als eine Art Ansager in einem Club mit dem Namen ‚Hells Kitchen‘ gearbeitet. Die Besucher haben mich ermutigt, mich selbst als Entertainer zu versuchen. Eines Tages habe ich dann im Radio diesen Song von Leonard Cohen gehört, mit der Textzeile, ‚First We Take Manhattan, Than We Take Berlin‘. Dannach war mir klar, dass in Berlin meine Zukunft liegt.“ Dieser Vorschlag führte geradewegs zur Gründung der Puppetmastaz. „Wir wollten eigentlich Country-Musik spielen, hatten aber kein Geld für die entsprechenden Instrumente. So sind wir beim HipHop gelandet.“ Und dort haben die Puppetmastaz innerhalb kurzer Zeit ordentlich Staub aufgewirbelt. In ihren Songs setzen sie sich kontrovers mit der Welt der Menschen auseinander. Ihre Plattenfirma unterstützt die Veröffentlichung mit Anzeigen in Musikmagazinen wie „Spex“, „Intro“, „Juice“ und „Backspin“. Zudem wird das Album in TV-Sendungen wie „Fett MTV“, „Mixery Raw Deluxe“ und „Fast Forward“ ausführlich vorgestellt.
The Puppetmastaz: Die Invasion der HipHop-Puppen
Dass die deutsche HipHop-Szene noch immer über außergewöhnliche neue Talente verfügt, unterstreichen auf sehr eigenwillige Weise die Puppetmastaz aus Berlin. Auf dem Debütalbum „Creature Funk“ (New Noise/Labels/Virgin) begeistert die aus 23 Puppen bestehende Formation mit rotzfrechen Texten.



