Die Verkaufszahlen im US-Geschäft bleiben weiterhin auf niedrigem Niveau, aber das gilt nicht für die neue Nummer eins. The Game verkauft von seinem Major-Debüt mehr als der Rest der Top Ten zusammen. In der ersten Woche nach Veröffentlichung kauften 587.000 HipHop-Fans das Album „The Documentary“. Die restlichen neun Alben in den US-Charts kommen gemeinsam auf 546.000 Einheiten. Seine erste Platte, „Untold Story“, veröffentlichte der Rapper noch auf dem Independentlabel Get Low; sie kam vor Monaten auf 8000 Verkäufe in der ersten Woche und hat seither 82.000 Stück verkauft.
Da kann Green Day sich mit seinen 85.000 Einheiten von „American Idiot“ mit Platz zwei glücklich schätzen. 10.000 Exemplare weniger brachte Eminem von „Encore“ unters Volk, das reicht für Rang drei. Dahinter liegen Lil Jon & the East Side Boys, deren „Crunk Juice“ weitere 63.000 Fans fand. Platz fünf geht an John Legend mit 62.000 verkauften Kopien von „Get Lifted“. Kelly Clarkson bringt „Breakaway“ mit 61.000 Units an die sechste Stelle. Fast gleichauf liegen Usher und Ludacris, die beide jeweils rund 52.000 Stück ihrer Alben verkauften; doch „Confessions“ behält die Oberhand über „Red Light District“. Platz neun geht an die Compilation „Now! 17“ (49.000), das Schlusslicht in den Top Ten markiert „Destiny Fulfilled“ (47.000) von Destiny’s Child.
Insgesamt setzte der US-Handel in der Woche bis zum 23. Januar 9,56 Mio. Alben ab, das ist nur minimal weniger als in der Woche davor, aber im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 6,9 Prozent. Insgesamt verkaufte die amerikanische Branche seit Jahresanfang bislang 29,8 Mio. Einheiten – 16 Prozent weniger als Vorjahreszeitraum.



