“Mein Vater war ein großer Technikfreak“, erzählt Barbara Wunderlich, die das Familienarchiv verwaltet. Man merkt es an der Entwicklung der Aufnahmen: Die frühen waren noch mono, die späteren dann stereo. Auch die Klangqualität variiert hörbar, was jedoch an Wunderlichs Experimentierfreude lag: „Mein Vater hat verschiedene Echo- und Halleffekte ausprobiert. Ein paar Stücke sind mit einem richtigen Wahwah-Effekt, mit einem schwebendem Echo, ausgestattet.
Tenor Fritz Wunderlich von seiner privaten Seite
Obwohl er bereits mit 35 Jahren nach einem tragischen Unfall starb, zählt Fritz Wunderlich zu den größten Sängerpersönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts. Zu seinem 40. Todestag gewährt er nun, quasi posthum, intime Einblicke in seine Arbeitsweise: Das Album „Wunderlich privat“ erscheint bei der Deutschen Grammophon (Universal Classics & Jazz) mit Aufnahmen, die zwischen den Jahren 1962 und 1966 im Wohnhaus des Sängers entstanden sind.



