Die Musikbranche hat einen weiteren Fürsprecher in Sachen Radioquote: Michael Fitz, Schauspieler und Musiker, setzt sich öffentlich für das Anliegen ein. Im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ sagte der Tatort-Kommissar, es gehe „darum, einer Kultur zu helfen, die auszusterben droht: die Musik aus dem eigenen Lande“. Damit unterstützt Fitz, der zuletzt im Jahr 2001 mit der CD-Veröffentlichung „Gleichgewicht“ aufhorchen ließ, nicht nur das Vorhaben der deutschen Phonoverbände nach Einführung einer Radioquote. Er springt somit auch Erwin Huber, Chef der Bayerischen Staatskanzlei, zur Seite, der sich erst kürzlich für mehr deutsche und bayerische Musik im Bayerischen Rundfunk stark gemacht hatte. „Unserer Musik geht es schlecht“, so Fitz. „Es dominiert zunehmend das so genannte Format-Radio.“ Dass er mit seiner Meinung einen Vorstoß der CSU-Regierung ünterstützt, stört den als eher links-liberal geltenden Musiker nicht: „Es geht hier nicht nur ums Geschäft. Für ungewöhnliche Lösungen braucht man eben ungewöhnliche Koalitionen. Das ist legitim“, sagte Fitz. In Bayern hänge auch ein ganzer Wirtschaftszweig an dieser Frage.
Tatort-Kommissar ist für die Radioquote
Die Musikbranche hat einen weiteren Fürsprecher in Sachen Radioquote: Michael Fitz, Schauspieler und Musiker, setzt sich öffentlich für das Anliegen ein.



