Eine kleine Überraschung hatten die Veranstalter der US-Musikmesse South by Southwest (SxSW) für ihren Keynote-Redner Robert Plant parat: Vor seiner Ansprache am 17. März bekam der Frontmann von Led Zeppelin nachträglich einen Grammy für sein Lebenswerk überreicht. Bei der offiziellen Preisgala im Februar war Plant verhindert, darum kam Neil Portnow, President der Recording Academy, persönlich nach Austin, um der Rocklegende seinen Preis zu überreichen.
Im Anschluss gab Plant zahlreiche amüsante Anekdoten aus vier Jahrzehnten Rock-Business zum Besten und gewährte Einblicke in die Produktion seines neuen Solowerks „Mighty Rearranger“. Er fühle sich nicht als Lordsiegelbewahrer des traditionellen Rock, sagte Plant vor einem hoffnungslos überfüllten Auditorium, stattdessen brach er eine Lanze für seine Altersgenossen: „Populärmusik kann nie still stehen. Aber man sollte es nicht immer nur den jungen Künstlern überlassen, die Zukunft zu gestalten.“



