Der US-Branchentreff South By Southwest (SXSW 2007 – Music & Media Conference & Festival) entwickelt sich immer mehr zum Magneten für internationale Teilnehmer. In diesem Jahr wird bereits ein Viertel der Festival-Acts aus dem Ausland kommen.
Aus über 7800 Bewerbern suchte Festivalleiter Brent Grulke bislang gut 1000 Künstler aus, die zwischen dem 14. und dem 18. März in Austin auftreten werden. Das größte ausländische Kontingent stellt wie schon in den letzten Jahren die britische Musikbranche. Derzeit sind 145 UK-Acts für SXSW bestätigt, darunter Lily Allen, Paolo Nutini, Amy Winehouse, Badly Drawn Boy, Bloc Party, The Cinematics, The Fratellis, Jamie T, Mika, James Morrison, The Pipettes, Razorlight sowie die „Supergroup“ um Damon Albarn, Paul Simonon, Simon Tong und Tony Allen, The Good, The Bad And The Queen.
Insgesamt hatten sich beinahe 1000 Bands und Musiker aus Europa für einen Gig in der texanischen Hauptstadt beworben. Der Andrang aus Deutschland hielt sich dabei jedoch in engen Grenzen. Einzig die geborene Kanadierin und Wahlberlinerin Peaches ist bislang für einen SXSW-Auftritt gebucht. Statt dessen sind auch in diesem Jahr wieder die Skandinavier, Kanadier und die Musiker vom anderen Ende der Welt stark vertreten. Aus Australien und Neuseeland reisen so viele Acts an wie noch nie. Zu den einheimischen Highlights im Programm zählen unter anderem die Stooges, Kings of Leon, Spoon, Beirut, The Bravery, The Blood Arm sowie die ewige Indie-Hoffnung The Apples In Stereo.
Im Kongressteil von SXSW steht unterdessen bislang die Teilnahme von Country-Ikone Emmylou Harris, Brasiliens Kulturminister Gilberto Gil, David Byrne, Pete Townshend und Nettwerk-Macher Terry McBride fest.



