Musik

Superstars und Kataloggrößen beherrschen UK-Markt

Zahlreiche Repertoire-Bereiche im britischen Tonträgermarkt lebten im Jahr 2002 vor allem von den Umsatzzahlen weniger Superstars. So beherrschten etwa Norah Jones und Shania Twain ihre Kategorien fast nach Belieben.

Zahlreiche Repertoire-Bereiche im britischen Tonträgermarkt lebten im Jahr 2002 vor allem von den Umsatzzahlen weniger Superstars. Nach einer kürzlich veröffentlichten Studie des Branchenverbands BPI beherrschten etwa Norah Jones und Shania Twain ihre Kategorien fast nach Belieben: Im Bereich Jazz erzielte Norah Jones mit ihrem Debütalbum, „Come Away With Me“, einen Verkaufsanteil von 29,6 Prozent und verwies Diana Krall mit 6,2 Prozent auf den zweiten Rang. Im Country-Segment verkaufte Shania Twain jede vierte CD und erzielte einen deutlichen Vorsprung vor Dolly Parton mit 5,8 Prozent. Ähnlich gut schnitt in der Reggae-Sparte mit einem Umsatzanteil von 22,3 Prozent der gesamte Katalog von Bob Marley ab, gefolgt von Verkäufen der Formation UB40 mit 13,5 Prozent. Alles andere als tot auch die Katalogstars des MOR-Repertoires: Eva Cassidy rangierte hier mit 8,7 Prozent knapp vor Frank Sinatra mit 8,3 Prozent. Im HipHop-Segment beherrschten Eminem mit 14,9 Prozent und Nelly mit 9,7 Prozent aller Albumverkäufe das Geschehen, im klassischen Fach erzielten Andrea Bocelli und Russell Watson Marktanteile von fast zwölf beziehungsweise gut neun Prozent. In den verkaufsstärksten Kategorien Rock, Pop und Dance fielen die Ergebnisse weniger eindeutig aus.

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