Sonst sind französische Firmen wie Lusafrica, Playa Sound, Indigo und Cobalt die wichtigsten Weltmusikzulieferer für Sunny Moon. „Lusafricas Schwerpunkt sind die Kapverden, doch werden mit dem legendären Orchesta Aragon aus Kuba auch lateinamerikanische Acts produziert“, präzisiert Dueck. Jüngstes Lusafrica-Highlight ist das Album „Costa Negra“ (Bestellnummer: 362472). Darauf erkundet die peruanische Sängerin Tania Libertad mit Gastmusikern wie der kapverdischen Diva Cesaria Evora das afrikanische Erbe ihrer Heimat in den Anden.
Aus dieser Weltgegend kommt auch das Trippelalbum „South American Flutes“ (SA 360704). Playa-Sound offeriert damit Box-Sets mit drei CDs mit Fokus auf weitere regionale Themen wie „Cuba – The Golden Years“ (SA 360701), „The Suns Of Greece“ (SA 360703) oder „Balafons & African Drums“ (SA 141076). „Playa-Sound exisitert seit den Siebzigern und ist eines der ältesten Weltmusiklabels überhaupt“, erläutert Dueck. „Bisher veröffentlichte es vorwiegend Field Recordings. Aber dieses Jahr werden Remixes erscheinen. Wir sind gespannt.“
Mit der modernen Afro-Mix-CD „R’n Brousse Vol. 1“ (09350-2) und dem rootsigen „Bwarouz“ (09 351-2) von Danyel Waro profiliert sich das Label Cobalt. Neuheiten bei der Label-Bleu-Schwester Indigo wiederum sind von Gary Lucas „The Edge Of Heaven“ (LBLC 2582) sowie Alben von D“Gary, Jaojoby, Rajery und der algerischen Sängerin Hasna El Becharia. Cobalt und Indigo werden von der Promotionagentur Rattay Music betreut. Noch bis Mitte 2003 besitzt Sunny Moon das Vertriebsrecht für das in Konkurs gegangene New Yorker Latin-Label RMM. „Im Sommer wird es eine Special-Sales-Aktion geben, bei der wir all die legendären Aufnahmen von Tito Puente über Celia Cruz und India bis Marc Anthony zum Sonderpreis anbieten“, verkündet Volker Dück.


