Musik

Suisa macht knappes Minus

Die schweizerische Urheberrechtsgesellschaft Suisa schloss das Jahr 2003 mit einem Einnahmeminus von 2,3 Prozent ab. Einem Minus im zweistelligen Bereich im Tonträgergeschäft stehen dabei Zuwächse im Bereich der Aufführungsrechte gegenüber.

Die schweizerische Urheberrechtsgesellschaft Suisa schloss das Jahr 2003 mit einem Einnahmeminus von 2,3 Prozent ab: Statt 117,71 Mio. Franken wie im Vorjahr nahm die Suisa nun noch 116,28 Mio. Franken ein. Wie Suisa-Präsident Hans Ulrich Lehmann auf der Generalversammlung am 26. Juni in Winterthur erklärte, sank die Ausschüttungssumme um 1,5 Prozent auf 111,25 Mio. Franken. Auf der Einnahmeseite sanken die Erträge der Gesellschaft aus Tonträgerverkäufen um 10,6 Prozent. Dazu trugen die Verkäufe heimischer Produktionen ein Minus von 2,8 Prozent bei, die Verkäufe internationalen Repertoires gingen um zwölf Prozent zurück. Während die Suisa auch aus der Verwertung von Senderechten drei Mio. Franken weniger einspielte als im Vorjahr, stiegen Einnahmen aus den Aufführungsrechten in der Schweiz: So konnte die Suisa ihre Erträge allein aus Konzerten der großen Ensembles wie dem Orchester der Tonhalle Zürich auf 1,5 Mio. Franken verdoppeln, auch die Erträge aus zahlreichen kleinen und großen Konzerten wuchsen von 10,2 Mio. Franken im Vorjahr weiter auf nunmehr 11,2 Mio. Franken. Im Auslandsgeschäft büßte die Suisa mit 13,7 Mio. Franken rund acht Prozent ihrer Einnahmen ein, dagegen stieg aber die von der deutschen GEMA überwiesene Summe um 9,4 Prozent auf mehr als 4,3 Mio. Franken. Ihren Verwaltungsaufwand konnte die Suisa um 2,7 Prozent senken, der durchschnittliche Kostensatz betrug für Aufführungs- und Senderechte 18,63 Prozent und für Vervielfältigungsrechte 7,25 Prozent.