Wie erst jetzt bekannt wurde verstarb Ulrich Uchtenhagen, ehemaliger Generaldirektor der Schweizer Verwertungsgesellschaft Suisa, am 31. Januar an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Der im Jahr 1926 geborene Uchtenhagen trat 1957 in die Dienste der Suisa und leitete die Gesellschaft von 1961 bis 1989 als Generaldirektor. „Mit Weitblick und Überzeugungskraft, mit einem unerschütterlichen Glauben daran, dass das als richtig Erkannte machbar sei, setzte er sich ein für die Rechte der in der Suisa vereinigten Komponisten, Textautoren und Verleger der Musik“, teilte die Gesellschaft mit. „Schon früh zog Ulrich Uchtenhagen den Schluss, es sei notwendig, die Entwicklung des Urheberrechts und vor allem die Verwaltung dieses Rechts in den weniger entwickelten Ländern zu fördern. Was er als Generaldirektor der Suisa in diesem Sinne begonnen hatte, setzte er auch nach seinem Rücktritt bei der Suisa fort, im Auftrag der OMPI (Organisation mondiale de la propriété intellectuelle).“ Uchtenhagen starb auf einer Mission für die auch unter ihrem englischen Kürzel WIPO bekannte OMPI in Zimbabwe an den Folgen eines Verkehrsunfalls. „Ulrich Uchtenhagen war einer der herausragendsten Kenner, Förderer und Botschafter des Urheberrechts. Wir werden Ulrich Uchtenhagen in dankbarer Erinnerung behalten. Seinen Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.“ Die Trauerfeier für Uchtenhagen soll am 18. Februar um 14 Uhr in der Reformierten Kirche Richterswil stattfinden, auf Wunsch der Familie bittet die Suisa um Spenden an das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen in der Schweiz, Postcheckkonto 80-1115-1.
Suisa-Ehrenmitglied Uchtenhagen verstorben
Wie erst jetzt bekannt wurde verstarb Ulrich Uchtenhagen, ehemaliger Generaldirektor der Schweizer Verwertungsgesellschaft Suisa, am 31. Januar in Zimbabwe an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

