Der erste New Pantheon Award geht an Sufjan Stevens. Mit seinem 2005er-Konzeptalbum „Come On Feel The Illinoise“ setzte er sich gegen namhafte Konkurrenz durch und erhält den mit 5000 Dollar dotierten Kritikerpreis der USA. „Illinoise“ (rough trade) ist das zweite Album von Stevens mit Liedern über einen US-Bundesstaat nach seinem „Greetings From Michigan“ aus dem Jahr 2003.
Der New Pantheon Award gilt als der Nachfolger des davor vier Mal vergebenen Shortlist Prize. Beide Auszeichnungen wurden in Anlehnung an den britischen Mercury Music Prize konzipiert und zeichnen Nachwuchskünstler aus. Eigentlich sollte der Sieger am 6. Februar im Rahmen einer Gala in Los Angeles gekürt werden. Doch aufgrund nicht näher erläuterter Komplikationen veröffentlichten die Organisatoren den Preisträger lediglich auf ihrer Website. U.a. waren noch im Rennen: The Arcade Fire, Bloc Party, M.I.A., The Decemberists, Animal Collective, Fiona Apple, Kings of Leon und Antony And The Johnsons.
Bedingung für eine Nominierung waren neben einem gewissen Maß an künstlerischem Anspruch auch ein Maximum von 500.000 verkauften Exemplaren des aktuellen Albums. Für die Auswahl der Finalisten waren namhafte Juroren verantwortlich. Zum Expertengremium zählten u.a. Elton John, John Legend, Ric Ocasek, Keith Urban, Beck, Suzanne Vega, Dave Matthews, Shirley Manson und Schauspieler Elijah Wood.



