Die Musikbranche Österreichs verlieh unter Federführung der IFPI Austria am Abend des 17. Mai im Wiener Gasometer zum achten Mal den Amadeus Austrian Music Award. Unter den Gewinnern aus heimischer Produktion waren u. a. Amadeus-Rekordsiegerin Christina Stürmer, die mit ihrem Album „Lebe lauter“ in der Kategorie Album national ausgezeichnet wurde und ihren siebten Amadeus holte, und das Nachwuchsduo Luttenberger-Klug, das mit „Vergiss mich“ einen Amadeus für die beste Single Österreichs erhielt.
Weitere nationale Auszeichnungen gingen an die Formation Mondscheiner als Newcomer des Jahres und die Falco-DVD „Hoch wie nie“ als Musik-DVD des Jahres. Der erstmals verliehene Amadeus Academy Award ging an Albin Janoska. Die Formation Naked Lunch holte den vom Jugendsender FM4 ausgelobten Publikumspreis für den besten Alternative Act.
In den internationalen Kategorien setzten sich die Red Hot Chili Peppers mit „Stadium Arcadium“ bei den Alben und Gnarls Barkley mit „Crazy“ bei den Singles durch, das Schlager-Album des Jahres lieferte Semino Rossi mit „Ich denk an dich“ ab, und der beste Jazz-Longplayer kam mit „I Keep My Cool“ von Rebekka Bakken.
Im Firmenranking verbuchte der Universal-Konzern mit Stürmer, Bakken, Koch-Künstler Rossi und dem Louisville-Vertriebsthema Naked Lunch vier Awards. Warner kam mit Red Hot Chili Peppers, Gnarls Barkley und dem DEAG-Act Luttenberger-Klug auf drei Auszeichnungen. Sony BMG verbuchte mit Falco und Mondscheiner zwei Ehrungen. Janoschka stieg für Klein Records in den Ring.



