Christina Stürmer drückte den Amadeus Awards auch 2006 ihren Stempel auf: Bereits zum dritten Mal in Folge gewann die frühere „Starmania“-Zweitplatzierte zwei Auszeichnungen. Sie erhielt den Amadeus als beste nationale Künstlerin und mit „Engel fliegen einsam“ für die erfolgreichste Single des Jahres aus österreichischer Produktion – nur in der DVD-Sparte, für die sie ebenfalls nominiert war, musste sie dem „Live 8“-Projekt den Vortritt lassen. In der ewigen Amadeus-Bestenliste übernimmt Stürmer damit den ersten Rang; im vergangenen Jahr musste sie sich diesen Platz noch mit DJ Ötzi teilen.
Die wie Stürmer in drei Kategorien nominierten Tokio Hotel gingen dagegen leer aus. Als internationaler Act mussten sie im Wettbewerb um die beste Single Madonna mit „Hung Up“, in der Album-Kategorie Green Day mit „American Idiot“ und bei den DVDs „Live 8“ den Vortritt lassen.
Weitere Preise gingen bei der siebten Verleihung des österreichischen Musikpreises an Kurt Ostbahn, Papermoon, SheSays, Semino Rossi und The Slow Club. Die FM4-Hörer bestimmten zudem Iriepathie zum Alternative-Act des Jahres.
Bereits im Vorfeld der Amadeus-Verleihung am 25. Mai im Wiener ORF-Zentrum hatten die Ausrichter IFPI Austria – Verband der Österreichischen Musikwirtschaft zudem Vickerl Adam und die Halluzination Company für ihre Verdienste um die Musikszene Österreichs mit dem Lebenswerk-Amadeus ausgezeichnet.



