Digitale Güter, wie Musik, Software oder Texte, werden im Netz in großen Mengen angeboten und doch versuchen zwei von drei Käufern das Produkt woanders kostenlos zu erhalten, so die Studie „Internet-Zahlungssysteme aus der Sicht der Verbraucher (IZV5)“. 21 Prozent der potenziellen Kunden verzichten ganz auf den Kauf im Internet, wenn ihr Wunschprodukt nicht kostenlos erhältlich ist. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Mummert + Partner und der Universität Karlsruhe zustande kam, weist jedoch auch erste Trendänderungen beim digitalen Kauf aus: So ist ein Großteil der User bereit, bestimmte Produkte auf digitalem Weg zu erwerben. Mit 50,1 Prozent steht der Download von Software an erster Stelle, gefolgt von Musik mit 34,2 Prozent. Nur ein Zehntel der Kunden würden für Nachrichten zahlen und 27,5 Prozent der Befragten wollen für digitale Güter oder Dienstleistungen gar kein Geld ausgeben. Jedoch würde fast jeder (92 Prozent), der schon einmal digitale Güter gekauft hat, es wieder tun.
Studie: Kostenlos-Kultur behindert E-Commerce
Internetnutzer sind zunehmend bereit, für digitale Güter zu bezahlen. Allerdings bremst das kostenlose Angebot noch das Konsumverhalten, so die Studie „Internet-Zahlungssysteme aus der Sicht der Verbraucher (IZV5)“.


